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Thereminericks
Ein Thereminist tat in Lünen, obzwar ungeübt, schon sich erkühnen, mit Ach und mit Krach zu „glänzen“ mit Bach als Solist auf den Städtischen Bühnen.
Es spielt' eine Maid namens Gwendolyn sehr innig-beseelt auf dem Theremin. Wenn schön es gelang, sprach sie: „Dieser Klang kann leicht mich in höhere Sphären ziehn!“
Und Gwendolyns Freundin, die Evelyn, erwarb ein ganz billiges Theremin. Seinen Klang, eher schmächtig, Qualität: mittelprächtig, das Publikum gern zu entbehren schien.
THEREMIN-SONETT
Sing', Muse, mir vom Fest der Theremine, Das an der Lippe Strand uns froh vereint – Wer seinen Klang hört, Rührungstränen weint Und denkt, daß mehr Bekanntheit es verdiene.
Viel Dank gebührt Frau Lydia Kavina, Die vorm Vergessen treulich es bewahrt Und nicht an Kraft, es uns zu lehren, spart, Nebst Randy, Barbara und Carolina.
Man spielt es, ohne je es zu berühren, Damit es umso mehr die Herzen rührt, Wenn wir die Hand auf rechten Bahnen führen.
Im Spiel der Hände zwischen den Antennen Des richt'gen Tones Punkt im Raum zu spüren – Nur wer viel übt, darf einst sich Meister nennen!
Arno E. Corvis (Teilnehmer WT 2 und 3)
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